MACHT#2 widmet sich den Menschenrechten, Erfahrungen von Ohnmacht, Subversion und Selbstermächtigung.
Ausgehend davon, dass die Menschenrechte (wie) unsere Haut sind, die unsere Innereien schützt und dennoch die Außenwelt hinein lässt, gilt es zu überprüfen, zu dokumentieren, zu verhandeln und zu fragen:

*Wer kennt die Menschenrechte und wenn ja, welche/ wie viele? *Welche Erfahrungen haben Menschen mit ihren Menschenrechten gemacht? *Was gibt es für Geschichten zu erzählen? *Wo werden sie im täglichen Leben verletzt - ohne, dass wir es merken? *Sind die Menschenrechte in Gefahr?

Mit "uns" wird sowohl uns als Menschen / ‚human beings‘ als auch uns als Europa in den Blick genommen. Im Bezug zum Thema MACHT steht über dieser Produktion die Frage, wie es sich anfühlt, wenn man weniger oder keine Menschenrechte zugestanden bekommt, wer nimmt sie einem und was sind dann die Überlebensstrategien bzw. was sind oder können Formen der Selbstermächtigung sein?

Johanna Roggan und Benjamin Schindler nehmen die Menschenrechte genauer unter die Lupe und zwar nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern Europas. Ein Abend zwischen Tanz, Theater, Musik und Videoeinspielungen aus ganz Europa. Das prozesshafte Stück wird seinen Auftakt finden im interaktiven Showroom des Societaetstheater Dresdens. Es gibt Einblicke in den aktuellen Probenstand sowie Raum zum Mitmachen, Diskutieren und Weiterdenken.

Diese öffentliche Station, doch nicht endende Recherchearbeit, wird gefolgt von "MACHT#2 - symposium" am 21. November 2020 im Hole Of Fame. Neben der Bühnenproduktion MACHT#2 - the skin, kann mensch dort ein Tag lang Einblicke in die Arbeit und den Kontext der fortlaufenden Recherchearbeit zu MACHT#2 bekommen. Mit 2 Keynotes aus den Bereichen Soziologie und Philosophie, einem physischen Workshop für jedermensch zum Thema “embodiment of resistance” und einem gemeinsamen möglichen Fazit darf gelauscht, diskutiert, probiert werden, was es heißt mehr oder weniger Menschenrechte zu genießen.

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