THE GUTS COMPANY konzipiert, realisiert und erarbeitet mit Mitteln der Darstellenden Künste klassische Bühnenproduktionen, offene Präsentationsformate, Installationen, site-specific Arbeiten, Diskursformate und öffentliche Laborsituationen.  Ihre Arbeitspraxis der Co-Autor:innenschaft auch mit anderen Künsten und Wissenschaften, lassen Genregrenzen immer wieder obsolet werden. Neben konstanter Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen, Ab- und Beweggründen, Utopien und Visionen möglichen Miteinanders oder dem menschlichen Überlebensdrang, will sie das körperliche und auch emotionale Zentrum der Zuschauer ansprechen.  Mit Arbeitsschwerpunkt in Dresden, arbeitet THE GUTS COMPANY regional, bundesweit und international.

Im Rahmen einer Förderung aus dem Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes kooperierte THE GUTS COMPANY für die Spielzeiten 2015/16 und 2016/17 mit dem Societaetstheater Dresden. 
Für ihre Doppelpass-Arbeit - Das Eigene/ HEIMAT - erhielt THE GUTS COMPANY im Rahmen des Sächsischen Tanzpreises den Ursula-Cain Förderpreis 2017.
Seit 2018 erhält THE GUTS COMPANY eine institutionelle Förderung durch die Landeshauptstadt Dresden. THE GUTS COMPANY wurde im Jahr 2021 im Rahmen des Neustart Kultur Förderprogramms TANZPAKT RECONNECT gefördert und erhält für das Jahr 2022 eine Anschlussförderung aus dem selben Programm. Innerhalb des Vorhabens werden strukturelle Synergien weiter ausgebaut und Fördermittel so sinnhaft und nachhaltig verwendet: THE GUTS COMPANY, go plastic company und situation production nutzen die Mittel, um Personen für die Distribution und Presse/ Öffentlichkeitsarbeit gemeinsam zu finanzieren.

Es ein ist ein großes Anliegen der Company, Dresdner Künstler:innen mit Kulturschaffenden untereinander und mit anderen Städten und Ländern zusammen zu bringen. Hier möchte die Company besonders dazu beitragen, in Dresden und Umgebung, eine offene, in flachen Hierarchien arbeitende und kommunikative Arbeitsform zu etablieren. Mit dem Ausbau der strukturellen Synergien und dem Abbau des Konkurrenzdenkens bzw. das Vorleben von Solidarität nicht nur in Zeiten der Krise, wirkt das Vorhaben in die Szene hinein: Komplizenschaft - mit unseren Kolleg:innen, mit unserem Publikum, mit unseren Partner:innen.



In ihren Arbeiten begibt sich die Company auf die Suche nach Inszenierungsansätzen, welche Themen nicht nur durch ästhetische Mittel verhandeln, sondern vor allem durch eine sehr physische Bewegungssprache erfassen. Aus dieser Arbeitsweise ergibt sich auch die Suche nach sogenannten Körpererweiterungen. Sei es durch Kostüm, das Nutzen interaktiver Systeme oder eben der für sie essentiellen Arbeit an vermittelbaren inneren Zuständen. Dabei werden Genregrenzen immer wieder infrage gestellt oder erweisen sich als obsolet. Ihre Produktionen begleiten eine intensive Bewegungs- und Materialrecherche. Gesellschaftliche Bezüge, Themen der Verneinung und menschlicher Abgründe sind derzeit ein wichtiger Wegbegleiter. Ihre bisweilen abstrakten Stücke sind nicht nur in klassischen Bühnenräumen zu sehen. the guts company arbeitet vorwiegend genreübergreifend, auch site-specific productions, Tanzfilme und performative Installationen sowie Tanz- und im weitesten Sinne Musiktheater Produktionen gehören zu ihrem künstlerischen Bouquet.